staatl. geprüfte/r Einrichtungsfachberater/in
(zwei Semester)

Zugangsvoraussetzungen

Die Aufnahmebedingungen wurden vom Schulministerium des Landes Nordrhein-Westfalen in der Ausbildungs- und Prüfungsordnung Berufskolleg (APO-BK) festgelegt. Diese sind in der Regel erfüllt, wenn:

  • mindestens ein mittlerer Schulabschluss (vergleichbar Realschulabschluss) erworben wurde,
  • eine abgeschlossene Berufsausbildung im Einzel-, Großhandel, in der Industrie oder im Handwerk absolviert wurde,
  • ein Abschlusszeugnis der Berufsschule vorliegt, falls Berufsschulpflicht bestand,
  • eine mindestens einjährige Berufspraxis im Anschluss an die Berufsausbildung, abgeleistet wurde (teilweise auch während des Studiums möglich);

oder

  • mindestens ein mittlerer Schulabschluss (vergleichbar Realschulabschluss) erworben wurde,
  • eine mindestens fünfjährige Berufspraxis vorliegt (Besuch einer einschlägigen Berufsfachschule, Wehrdienst oder Freiwilligendienst anrechenbar)

Zielsetzung

Die Anforderungen, die an eine/n guten Mitarbeiter/in im Verkauf gestellt werden, sind mannigfaltig. Er/Sie benötigt sowohl solide Fachkenntnisse als auch kommunikative Fähigkeiten, um ein Verkaufsgespräch zum sicheren Abschluss führen zu können.

Unsere Studierenden erhalten eine praxisbezogene Ausbildung, die warenkundliche, gestalterische und verkaufsbezogene Studieninhalte optimal kombiniert und damit eine sichere Basis für den beruflichen Erfolg bietet. Das zeigt sich auch daran, daß jede/r Absolvent/in die Auswahl unter einer Vielzahl von Stellenangeboten hat. Der Abschluss als „Staatlich geprüfte/r Einrichtungsfachberater/in“ qualifiziert zum Einsatz in allen Verkaufsbereichen der Einrichtungsbranche.

Der Studiengang ist geeignet für Verkäufer/innen und Gesellen/innen aller einschlägigen Branchen, sei es der Handel, die Küchen-, Einrichtungs-, Raumausstatter-,Holz-, Bau-, Sanitär- oder Elektrobranche aber auch branchenfremde Interessenten sind willkommen.

Referenzen

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Alexander Haas

Vertriebsleiter, Scholtissek GmbH, Ostercappeln

„Nach meiner Tätigkeit als Möbeltischler und anschließendem Holztechnikstudium ,
bekam ich die Gelegenheit an der Möfa mein Studium zum Einrichtungsfachberater zu absolvieren
Nicht nur der unglaubliche Praxisbezug jedes einzelnen Studienfachs, sondern auch das weitverzweigte Möfanetzwerk,
erleichterten mir den Einstieg in die Branche enorm und waren letztenendes auch Grundlage für die heutige Position in meinem Unternehmen.“

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David Preiser

Geschäftsführer Möbel Preiser GmbH

“ Nach meinem Betriebswirtschaftsstudium in England kam ich zur MöFa für einen kurzen aber intensiven Einblick in die Möbelbranche. Die Erfahrungen aus dem Studium zum Einrichtungsfachberater kann ich heute tagtäglich in unserem Familienunternehmen anwenden.“

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Babette Nitschke

Einrichtungsfachberaterin bei „raumideen Iserlohn“

„Als Quereinsteigerin in die Interior Design Branche hat mir das Möfa-Studium zur staatlich geprüften Einrichtungsfachberaterin eine fundierte Basis geboten. Das hochwertige Einrichtungshaus „raumideen Iserlohn“ mit klassischem Raumausstatterhandwerk und Planungsabteilung hat mir direkt im Anschluss meines Studiums das Vertrauen für die Planung und Koordinierung von ganzheitlichen Einrichtungskonzepten im Objekt- und Privatbereich gegeben. Das Sprungbrett „Möfa“ hat mir somit einen großen Sprung in die Branche ermöglicht.“

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Studienfächer

Der Studierende wird in die Lage versetzt, jeden einzelnen
raum einer Wohnung nach den besonderen Anforderungen
des kunden zu planen. Die Kenntnisse über Funktionen
möglicher Einrichtungen sowie die Bedeutung der Farbenlehre werden ebenso in konkrete Einrichtungsvorschläge umgesetzt, wie räumliche Gegebenheiten berücksichtigt
werden. Einbezogen werden Fragen der Beleuchtung und
der Verwendung geeigneter Textilien, um komplexe Problemlösungen anbieten zu können.

Im Studiengang der Küchenfachberater bildet das Fach Küchenplanung und -gestaltung den Schwerpunkt des gestalterischen Bereichs. Dabei bieten die computergestützte Küchenplanung dem Fachberater Hilfen, seiner Tätigkeit im Planerischen wie in der Angebotserstellung rationeller zu gestalten. Der Küchenfachberater ist gerüstet, sich in der betrieblichen Praxis als Küchenplaner am Computer zu bewähren und branchenspezifisches Software einzusetzen. Nachdem inzwischen auch Software für den Wohnbereich zur Verfügung steht, wurde dieses Fachgebiet ebenfalls in die Lehrinhalte für den Studiengang Einrichtungsberater aufgenommen.

Hier stehen die unterschiedlichen Aufbaumöglichkeiten von
Polstermöbeln im Vordergrund. Der Studierende lernt die
qualitativen Merkmale des Gestellbau sowie die unterschiedlichen Methoden der Polsterung kennen. Materialproben sowie Schnittmodelle verdeutlichen die Gebrauchseigenschaften und bilden die Grundlage für Verkaufsargumente.

Den Studierenden werden die Warenkenntnisse vermittelt, die zur Beratung des kunden erforderlich sind. Dabei liegt der Schwerpunkt auf den gebrauchseigenschaften des Möbels.

Wesentliche Unterrichtsinhalte sind: Holzarten, Holzwerkstoffe und nichthölzerne Materialien, konstruktive
Details und Beschläge, Möglichkeiten der oberflächenbehandlung und -beschichtung.

Im Einrichtungsfachhandel gewinnen die Heimtextilien
immer mehr an Bedeutung. Dazu gehören die Möbelbezugsstoffe, die nicht nur den speziellen Kundenwünschen,
sondern ebenso dem aufbau und der form eines Polstermöbels entsprechen müssen, Fensterdekorationen, Textile
Bodenbeläge und Wandverkleidungen sowie die Bettwaren.
Voraussetzung für eine fachkundige Kundenberatung ist die
Fähigkeit, Stoffqualitäten im Hinblick auf den speziellen Einsatzbereich sowie ihr Preis-Leistungs-Verhältnis beurteilen
zu können. Wichtige Unterrichtsthemen sind u.a. die Faser typischen Gebrauchseigenschaften einschließlich Pflege
und Reinigung, Veredelungen, Garnqualitäten und Webtechniken.

Um zeitgenössische gestalterische Leistungen besser beurteilen zu können, ist es notwendig, dass der Studierende
über Kenntnisse der künstlerischen und handwerklichen
Leistungen der Vergangenheit verfügt. Im Fach Stilkunde
werden vor allem Verbindungen zwischen der Möbelkunst
und dem dazugehörigen kulturellen Umfeld hergestellt, wodurch ein Tiefergehendes Verständnis für das spezifische
Denken der Epochen vermittelt wird.

Der erfolgreiche Berater muss in der Lage sein, den kunden durch die visuelle Darstellung von Einrichtungsideen
zum Kaufabschluss zu motivieren. Von der Handskizze bis
zur ausgefeilten Perspektive reicht die Skala der Unterrichtsinhalte. Dabei fertigt der Studierende Grundrisszeichnungen, Wandansichten, Zentral-und Eckperspektiven an.

Viele Verkaufsgespräche scheitern an unzureichenden Programmkenntnissen der Berater. Da heute ein Einrichtungshaus nahezu alle auf dem Markt vorhandenen Möbel
beschaffen kann, muss der Fachberater einen möglichst
guten Überblick über die Programmvielfalt haben. Gerade in
kleineren Häusern, denen nur begrenzte Stellflächen zur
Verfügung stehen, und in Küchenspezialgeschäften steht
der Katalogverkauf im Vordergrund .
Im Fach Programmkunde erhält der Studierende deshalb
einen Überblick über die verschiedenen Programme der in und ausländischen Hersteller, und er lernt, mit Typen- und
Preislisten umzugehen.

Die Besonderheiten der Küchenplanung und -Gestaltung
sind ebenso wie die Erkenntnisse moderner Arbeitsabläufe
und neuester Haushaltstechnik Inhalte dieses faches.
Dabei werden anhand unterschiedlicher Programme bekannter Küchenhersteller Küchen und Hauswirtschaftsräume geplant und die dazugehörigen Angebote erstellt.
Die planerische Tätigkeit endet nicht an der Küchentür, sondern greift auch im rahmen integrierter Planung auf die anliegenden Räume über. Wohnküche und Wohn-/Essbereich
gewinnen zunehmend an Bedeutung und erfahren aufgrund
der komplexen Planungssituationen entsprechende Berücksichtigung im Unterricht.

Nach wie vor ist das mündliche Verkaufsargument für den Berater das letztlich entscheidende Hilfsmittel zum Verkaufserfolg im Fach „Allgemeine Rhetorik“ werden die Grundlagen für erfolgreiche Ausdrucksformen, Sicherheit in der Verwendung von Fachbegriffen und in der Sprechtechnik gelegt.

In der modernen Biologie setzt sich die Erkenntnis durch, dass erfolgreiche Kommunikation nur unter Berücksichtigung der Verhaltensmuster der Gesprächspartner möglich ist. Fachlich Überzeugung spielt dabei erst in zweiter Linie eine Rolle. Da dies naturgemäß auch im Verkaufsgespräch gilt, werden im Fach Verkaufspsychologie diese Grundlagen erarbeitet und auf praktische Verkaufssituationen übertragen.

Psychologisch richtiges Verkaufsverhalten, Fragetechnik und Fachargumentation werden in kleinen Gruppen in Form von Rollenspielen trainiert. Dabei lassen sich die Bedingungen der Praxis in einem entsprechenden Umfeld, zudem Möbelprogramme verschiedener Hersteller, Dekorationen und Verkaufsunterlagen zählen, wirklichkeitsnah simulieren. Die Aufzeichnung per Video gestattet durch die Wiederholung einer Beurteilung der Trainingssituationen und gibt damit dem Teilnehmer die Möglichkeit, Schwachpunkte leichter zu erkennen und Fehler nachhaltig zu korrigieren.

Die Kenntnisse betriebswirtschaftliche Zusammenhänge erleichtern dem Fachberater des Agieren in seinem beruflichen Umfeld. Neben den Funktionen des Handelsbetriebes werden schwerpunktmäßig Fragen und Probleme des Kaufvertrags, des Zahlungsverkehrs und der Personalwirtschaft behandelt.

Der Studierende erwirbt für seine zukünftige Tätigkeit ausführliche Kenntnisse der Warenkalkulation sowie der Kalkulationskontrolle und Rentabilitätsrechnung. Der zunehmenden Bedeutung von Teilzeitgeschäften im Möbelhandel wird im Bereich Finanzierung Rechnung getragen. Im Vordergrund steht die Berechnung und Abwicklung dieser Verträge.

Den Personal- und Ausbildungswesen kommt besondere Bedeutung zu, da das Fach auf die IHK-Prüfung zum Nachweis der Ausbilderqualifikation vorbereitet. Grundfragen der Berufsausbildung und Probleme der Jugendlichen in der Ausbildung bestimmen einen Teil der fachlichen Inhalte. Dabei wird der Studierende die Aufgaben und Verantwortung des Ausbilders bei der Planung der einzelnen Ausbildungsabschnitte verdeutlicht.

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Herr StD Ulrich Hennes

Bildungsgangleiter Einrichtungsfachberater & Verantwortlich für den Fachbereich Gestaltung und Planung

Fragen Sie direkt Informationsmaterial & Broschüren zum Studiengang des Einrichtungsfachberaters an. Nach Bestätigung Ihrer Anfrage erhalten Sie das Infomaterial.


Straße, HausNr.*