staatl. geprüfte/r Küchenfachberater/in
(zwei Semester)

Zugangsvoraussetzungen

Die Aufnahmebedingungen wurden vom Schulministerium des Landes Nordrhein-Westfalen in der Ausbildungs- und Prüfungsordnung Berufskolleg (APO-BK) festgelegt. Diese sind in der Regel erfüllt, wenn:

  • mindestens ein mittlerer Schulabschluss (vergleichbar Realschulabschluss) erworben wurde,
  • eine abgeschlossene Berufsausbildung im Einzel-, Großhandel, in der Industrie oder im Handwerk absolviert wurde,
  • ein Abschlusszeugnis der Berufsschule vorliegt, falls Berufsschulpflicht bestand,
  • eine mindestens einjährige Berufspraxis im Anschluss an die Berufsausbildung, abgeleistet wurde (teilweise auch während des Studiums möglich);

oder

Zielsetzung

Sie wollen …

  • kreativ Küchen planen und einrichten
  • kaufmännisches und technisches Know-how erwerben
  • Ihre kommunikativen und handwerklichen Stärken erfolgreich einsetzen

 

Wir wollen Ihnen folgende Bereiche im laufe dieses Studiums vermitteln…

  • eine praxisbezogene Fortbildung
  • gestalterische-technische Kompetenzen
  • umfangreiche Produkt- und Materialkenntnisse
  • Verkaufs- und Verhandlungstechniken
  • die Vorbereitung auf die Ausbilderqualifikation

Referenzen

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Jens Lehnemann

Küchen Kompetenz Center GmbH

„Nach meinem berufsbegleitendem BWL-Studium Fachrichtung Handel habe ich die Möbelfachschule in Köln besucht. Hier habe ich mir das fachspezifische Wissen über Küchen während der Weiterbildung zum Küchenfachberater angeeignet. Anschließend bin ich in die Küchenbranche gewechselt und habe beim Einkaufs- und Marketingverband KüchenTreff die Verbandsarbeit kennengelernt. Während dieser Zeit habe ich habe ich ebenfalls meinen Master nebenberuflich absolviert. Nach diesen Stationen, habe ich mich dazu entschieden, wieder in den Handel zu wechseln und das Küchenstudio meiner Eltern zu übernehmen. Hier arbeite ich nun als Küchenfachberater.“

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Oliver Schmauch

„Als Fotograf arbeitete ich zunächst lange Zeit selbstständig für Verlage und Redaktionen.
Ein schöner Beruf, der mir viel Spass bereitete.
Die teilweise stark schwankende Auftragslage passte dann irgendwann nicht mehr
zu meiner Lebensplanung.
So drückte ich mit fast 50 Jahren noch einmal die Schulbank und erwarb mit der
Ausbildung zum Einrichtungsfachberater eine sehr gute Qualifikation.
Der Abschluss an der “MöFa“ genießt im Möbelhandel ein sehr hohes Ansehen und
half mir bei der anschließenden Jobsuche enorm.
So fand ich übergangslos eine Anstellung als Küchenfachberater. Zudem kommen
immer wieder Angebote von den Unternehmen, bei denen ich mich beworben hatte.
Ich kann die „MöFa“ nur weiterempfehlen.“

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Katharina Leuf

„Nach meinem Fachabitur in Bau- und Holztechnik habe ich 2012 meine Ausbildung zur Tischlerin begonnen und erfolgreich absolviert.
Für mich stand bereits in der Ausbildung fest, dass dieser Beruf nicht meine letzte Station sein wird.
Nach ausgiebigen Gesprächen mit meiner Berufsschullehrerin habe ich von der Möfa erfahren.
Heute bin ich froh das ich den Schritt gemacht habe und mich für den staatl. geprüften Küchenfachberater an der Möfa entschieden haben.
Für mich war die Zeit in Köln sehr lehrreich und interessant, wodurch sich ebenfalls viele berufliche und private Perspektiven eröffnet haben.
Seit meinem Abschluss an der Möfa 2016, arbeite ich bis heute erfolgreich in Inhaber geführten Unternehmen.“

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Studieninhalte

Die Besonderheiten der Küchenplanung und -Gestaltung
sind ebenso wie die Erkenntnisse moderner Arbeitsabläufe
und neuester Haushaltstechnik Inhalte dieses faches.
Dabei werden anhand unterschiedlicher Programme bekannter Küchenhersteller Küchen und Hauswirtschaftsräume geplant und die dazugehörigen Angebote erstellt.
Die planerische Tätigkeit endet nicht an der Küchentür, sondern greift auch im rahmen integrierter Planung auf die anliegenden Räume über. Wohnküche und Wohn-/Essbereich
gewinnen zunehmend an Bedeutung und erfahren aufgrund
der komplexen Planungssituationen entsprechende Berücksichtigung im Unterricht.

Im Studiengang der Küchenfachberater bildet das Fach Küchenplanung und -gestaltung den Schwerpunkt des gestalterischen Bereichs. Dabei bieten die computergestützte Küchenplanung dem Fachberater Hilfen, seiner Tätigkeit im Planerischen wie in der Angebotserstellung rationeller zu gestalten. Der Küchenfachberater ist gerüstet, sich in der betrieblichen Praxis als Küchenplaner am Computer zu bewähren und branchenspezifisches Software einzusetzen. Nachdem inzwischen auch Software für den Wohnbereich zur Verfügung steht, wurde dieses Fachgebiet ebenfalls in die Lehrinhalte für den Studiengang Einrichtungsberater aufgenommen.

Dieses Fach umfaßt die Bereiche Gerätekunde sowie Montage- und Anschlußtechniken. Neben Grundwissen zur Funktionsweise der unterschiedlichen Küchen- und Hausgeräte werden hier spezifische Installationspläne erarbeitet. Anschauungsmaterialien bis zur fertigen Einbauküche stehen zur Verfügung. Die Montage diverser Küchentypen wird selbständig von den Studierenden durchgeführt.

Den Studierenden werden die Warenkenntnisse vermittelt, die zur Beratung des Kunden erforderlich sind. Dabei liegt der Schwerpunkt auf den Gebrauchseigenschaften des Möbels. Wesentliche Unterrichtsinhalte sind: Holzarten, Holzwerkstoffe und nichthölzerne Materialien, konstruktive Details und Beschläge, Möglichkeiten der Oberflächenbehandlung und -beschichtung.

Der erfolgreiche Berater muss in der Lage sein, den kunden durch die visuelle Darstellung von Einrichtungsideen
zum Kaufabschluss zu motivieren. Von der Handskizze bis
zur ausgefeilten Perspektive reicht die Skala der Unterrichtsinhalte. Dabei fertigt der Studierende Grundrisszeichnungen, Wandansichten, Zentral-und Eckperspektiven an.

Viele Verkaufsgespräche scheitern an unzureichenden Programmkenntnissen der Berater. Da heute ein Einrichtungshaus nahezu alle auf dem Markt vorhandenen Möbel
beschaffen kann, muss der Fachberater einen möglichst
guten Überblick über die Programmvielfalt haben. Gerade in
kleineren Häusern, denen nur begrenzte Stellflächen zur
Verfügung stehen, und in Küchenspezialgeschäften steht
der Katalogverkauf im Vordergrund .
Im Fach Programmkunde erhält der Studierende deshalb
einen Überblick über die verschiedenen Programme der in und ausländischen Hersteller, und er lernt, mit Typen- und
Preislisten umzugehen.

Nach wie vor ist das mündliche Verkaufsargument für den Berater das letztlich entscheidende Hilfsmittel zum Verkaufserfolg im Fach „Allgemeine Rhetorik“ werden die Grundlagen für erfolgreiche Ausdrucksformen, Sicherheit in der Verwendung von Fachbegriffen und in der Sprechtechnik gelegt.

In der modernen Biologie setzt sich die Erkenntnis durch, dass erfolgreiche Kommunikation nur unter Berücksichtigung der Verhaltensmuster der Gesprächspartner möglich ist. Fachlich Überzeugung spielt dabei erst in zweiter Linie eine Rolle. Da dies naturgemäß auch im Verkaufsgespräch gilt, werden im Fach Verkaufspsychologie diese Grundlagen erarbeitet und auf praktische Verkaufssituationen übertragen.

Psychologisch richtiges Verkaufsverhalten, Fragetechnik und Fachargumentation werden in kleinen Gruppen in Form von Rollenspielen trainiert. Dabei lassen sich die Bedingungen der Praxis in einem entsprechenden Umfeld, zudem Möbelprogramme verschiedener Hersteller, Dekorationen und Verkaufsunterlagen zählen, wirklichkeitsnah simulieren. Die Aufzeichnung per Video gestattet durch die Wiederholung einer Beurteilung der Trainingssituationen und gibt damit dem Teilnehmer die Möglichkeit, Schwachpunkte leichter zu erkennen und Fehler nachhaltig zu korrigieren.

Die Kenntnisse betriebswirtschaftliche Zusammenhänge erleichtern dem Fachberater des Agieren in seinem beruflichen Umfeld. Neben den Funktionen des Handelsbetriebes werden schwerpunktmäßig Fragen und Probleme des Kaufvertrags, des Zahlungsverkehrs und der Personalwirtschaft behandelt.

Der Studierende erwirbt für seine zukünftige Tätigkeit ausführliche Kenntnisse der Warenkalkulation sowie der Kalkulationskontrolle und Rentabilitätsrechnung. Der zunehmenden Bedeutung von Teilzeitgeschäften im Möbelhandel wird im Bereich Finanzierung Rechnung getragen. Im Vordergrund steht die Berechnung und Abwicklung dieser Verträge.

Den Personal- und Ausbildungswesen kommt besondere Bedeutung zu, da das Fach auf die IHK-Prüfung zum Nachweis der Ausbilderqualifikation vorbereitet. Grundfragen der Berufsausbildung und Probleme der Jugendlichen in der Ausbildung bestimmen einen Teil der fachlichen Inhalte. Dabei wird der Studierende die Aufgaben und Verantwortung des Ausbilders bei der Planung der einzelnen Ausbildungsabschnitte verdeutlicht.

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Herr StD Georg Molls

Bildungsgangleiter Küchenfachberater & Verantwortlich für den Fachbereich Warenkunde

Fragen Sie direkt Informationsmaterial & Broschüren zum Studiengang Staatlich geprüfte/r Küchenfachberater/in an. Nach Bestätigung Ihrer Anfrage erhalten Sie das Infomaterial.


Straße, HausNr.*